Der Winter 2026 hält ein kulturelles Highlight für dich bereit, dass die Kälte vergessen lässt: Schnucken On Ice. Was du bisher vielleicht als sommerliches „Schnuckenbeat“-Festival im malerischen Seifersdorfer Tal kanntest, wagt nun den Sprung in die kalte Jahreszeit. Am 24. Januar 2026 verwandelt sich der Werkstattsaal des Epilepsiezentrums Kleinwachau in einen Schmelztiegel aus Klängen, Kunst und Begegnung.
Ob jung oder alt, kunstbegeistert oder einfach neugierig auf Neues – dieses Event verspricht dir einen Abend voller Überraschungen zu einem fairen Preis. Freu dich auf eine Atmosphäre, die Wärme in den Januar bringt, getragen von leidenschaftlichen Musikern und einer Gemeinschaft, die Kultur lebt.
Zum ersten Mal verlässt das beliebte Format die grüne Wiese und zieht unter ein festes Dach. Der Name „Schnucken On Ice“ ist eine augenzwinkernde Anspielung auf die Ursprünge des Festivals bei der Heidschnucken-Zucht von Ulrich Hensel im Seifersdorfer Tal. Doch keine Sorge: Statt Eis und Schnee erwartet dich im Werkstattsaal in Kleinwachau wohlige Akustik und ein vielfältiges Programm.
Parken: Kostenlose Parkplätze findest du direkt am Gelände.
Kultur soll für alle zugänglich sein. Deshalb sind die Preise bewusst moderat gehalten:
Vorverkauf: 25,00 € (auf EventBrite)
Ermäßigt: 10,00 € (für Schüler, Studenten, Rentner)
Abendkasse: 29,99 €
Den Anfang macht für dich das außergewöhnliche Ensemble JOYWIRE. Felix Karpf und Max Wutzler, die treibenden musikalischen Kräfte, kreieren einen Sound, der sich schwer in eine Schublade stecken lässt. Sie bewegen sich fließend zwischen zeitgenössischen, experimentellen Klängen und modernen elektro-akustischen Dancefloor-Vibes.
Das Besondere an JOYWIRE ist die visuelle Komponente: Der niederländische Künstler Levi van Huijgevoort ergänzt die Musik durch eine physische Performance, die Malerei und Tanz vereint. Es entsteht ein Gesamtkunstwerk – live, spontan und interaktiv. Ein perfekter Start, um deine Sinne zu wecken.
Weiter geht es mit Maria Magdalena, dem Soloprojekt des Wiener Musikers Tobias Pöcksteiner. Fernab von Mainstream und Marktzwängen hat Tobi ein eigenes musikalisches Universum geschaffen. Sein Stil pendelt intuitiv zwischen Indie, Experimentalmusik und Singer-Songwriter-Elementen.
Der Name des Projekts, eine Hommage an seine Großmütter, steht für Vielseitigkeit. Seine Musik entsteht oft aus dem Moment heraus, ist introspektiv und doch kraftvoll. Wenn du auf der Suche nach authentischem Ausdruck und musikalischer Tiefe bist, wirst du bei Maria Magdalena fündig.
Zum krönenden Abschluss bringt die Band Baschalipe den Saal zum Tanzen. Der Name bedeutet auf Romanes „Glück“ – und genau das vermitteln dir die vier Musiker aus Radeberg. Benjamin Löffler (Akkordeon), Teresa Benzner (Kontrabass), Franz Merker (Geige) und Ulrich Hensel (Gitarre) zelebrieren Weltmusik mit Herzblut.
Ihr Repertoire reicht von Balkanfolk und osteuropäischer Folklore über Lieder der Roma bis hin zu Klängen aus dem Erzgebirge. Mit Elementen aus Gypsy Jazz und Polka weben sie einen Klangteppich, der pure Lebensfreude ausstrahlt. Ein energetisches Finale, das dich nicht stillsitzen lässt.
Ein solches Event entsteht nicht von allein. Es ist das Ergebnis einer starken Gemeinschaft, die sich für den Erhalt von Kultur und Geschichte einsetzt.
Die Fäden laufen bei der Stiftung Illingmühle zusammen. Diese Organisation kämpft leidenschaftlich für den Erhalt der historischen Illingmühle im Gimmlitztal (Osterzgebirge). Das denkmalgeschützte Sägewerk ist akut einsturzgefährdet, da die Fundamente absacken.
Die Ziele der Stiftung sind klar definiert:
Der ursprüngliche Funke für das Festival stammt von einer Gemeinschaft aus Privatpersonen rund um Ulrich Hensel, den Besitzer der Grundmühle im Seifersdorfer Tal. Was als privates Fest der Talbewohner begann, hat sich über Jahre zu einer festen Größe entwickelt. Ulrich Hensel, selbst Musiker bei Baschalipe, bringt mit seiner Erfahrung und seiner Liebe zur Musik Menschen zusammen.
Tatkräftige Unterstützung kommt vom Verein Orlakultur aus Wachau. Namensgebend ist der Fluss „Orla“, und genau wie dieser möchte der Verein „etwas zum Fließen bringen“. Sie schaffen Begegnungsräume und fördern Kunstformate, die Menschen verbinden. Ob Konzerte, Workshops oder Ausstellungen – der Verein belebt die kulturelle Landschaft der Region nachhaltig.